09 JUL 2009 General News Rom

Felix weiter im Lernprozess über 400 m, Duell mit Richards in Rom - ÅF Golden League

Allyson Felix at the pre-meet press conference in Rome (Bob Ramsak)Allyson Felix at the pre-meet press conference in Rome (Bob Ramsak) © Copyright

Mit einem ganz ähnlichen Saisonaufbau wie vor zwei Jahren hofft die US-Amerikanerin Allyson Felix erneut zum Erfolg zu kommen. 2007 in Osaka wurde sie zum zweiten Mal Weltmeisterin über 200 m, außerdem gewann sie Gold mit beiden US-Staffeln (4x100 m und 4x400 m). Am Freitag (10. Juli) trifft sie bei der Golden Gala in Rom, dem dritten Meeting der ÅF Golden League 2009 über 400 m auf eine Läuferin, die noch im Rennen ist um den Jackpot von einer Million US-Dollar: Sanya Richards (USA).

Allyson Felix ist relativ zurückhaltend, also mit bisher wenigen Starts, in die Saison gestartet. Doch sie konzentriert sich vollkommen auf die 12. IAAF Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin (15. - 23. August)

Das Duell mit Richards über die Stadionrunde im Olympiastadion von Rom ist der erste Auftritt von Felix in dieser Saison in Europa. Sie ist zwar wenig gestartet bisher, jedoch dafür auch noch ungeschlagen in diesem Jahr über 200 und 400 m. Mit etwas zu viel Rückenwind rannte sie bei den US-Meisterschaften über 200 m 22,02 Sekunden. Das zeigt, dass sie auf dem Weg is zu ihrer Bestform.

“Ich bin im Plan und der Aufbau ist ähnlich wie im Jahr 2007", erklärte Allyson Felix, die sich bei Olympia 2008 über 200 m mit Silber hinter der Jamaikanerin Veronica Campbell-Brown zufrieden geben musste. 

Während Experten glauben, dass die 400 m der Wettbewerb sein könnte, bei dem Allyson Felix in der Zukunft am stärksten sein könnte, hält sie sich zurück bezüglich der Stadionrunde. "Ich mag die 200 Meter lieber. Aber die 400 Meter sind eine Herausforderung, ich lerne noch, wie ich sie am besten laufe", sagte Allyson Felix, die bisher eine Bestzeit von 49,70 Sekunden hat (2007). In dieser Saison erreichte 50,50 Sekunden.

In diesem Jahr wird ihr Rennen in Rom ihr letztes Einzelrennen über die 400 m sein. In der Zukunft hält sie aber für möglich, dass sie sich stärker auf die Stadionrunde konzentriert. "Ich stehe dem offen gegenüber und weiß, dass ich viel Potenzial über diese Strecke habe."