16 JUL 2009 General News Paris

Wariner will den Schaden reparieren und kehrte zu Trainer Hart zurück - Paris, ÅF Golden League

Jeremy Wariner at the pre-meet press conference in Paris (Bob Ramsak)Jeremy Wariner at the pre-meet press conference in Paris (Bob Ramsak) © Copyright

Jeremy Wariner hatte das olympische Jahr 2008 als der 400-m-Läufer begonnen, der dei vorhergehende Olympiade beherrscht hatte. Er galt als einer der besten der Besten in der Leichtathletik, doch er beendete das Jahr 2008 als immer wieder besiegter Athlet. Bei den Olympischen Spielen und immer wieder während der Saison hatte er gegen LaShawn Merritt verloren.

Jeremy Wariner wird nun als Weltmeister am Freitag (17. Juli) in Paris beim Meeting Areva, der vierten Station der ÅF Golden League 2009, antreten. Paris gehört zu seinem minitiös geplanten Fahrplan, dessen Ziel einzig die Titelverteidigung bei der WM in Berlin ist.

Im vergangenen Jahr sorgte Wariner vor der Saison schon für eine Überraschung, als er sich von seinem Trainer Clyde Hart trennte. Dieser Trainer war es, der ihn zu zwei WM-Titeln sowie zum Olympiasieg geführt hatte. Hart hatte zuvor auch die Karriere von Wariners Manager und Mentor Michael Johnson geplant und ihn zum Weltrekord geführt.

Ein Jahr nach der Trennung sind Hart und Wariner wieder ein Team. "Im vergangenen Jahr hatte ich meinen Fokus verloren. Ich hatte eine Delle in meiner Karriere", erklärte Jeremy Wariner während einer Pressekonferenz in Paris. "Es war eine enttäuschende Saison für mich, aber ich nutze das als Motivation für dieses Jahr."

“Meine ersten 200 Meter während eines Rennen waren im vergangenen Jahr gut, doch wenn ich auf die Zielgerade kam, war ich müde. Daran haben wir in diesem Jahr gearbeitet, damit ich meine Ausdauerstärke und Sprint-Ausdauer zurück bekomme."

"Michael hat mir gesagt, was er dachte und seine Gedanken stimmten mit meinen überein. Er hat mir auch gesagt, dass ich aufhören soll über das vergangene Jahr nachzudenken und stattdessen Vertrauen haben soll in Trainer Hart", erklärte Wariner, wie es zu der Rückkehr zu seinem alten Trainer kam.